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Das Becherhaus

Auf sage und schreibe 3.195 m Meereshöhe liegt das Becherhaus, die höchst gelegene Schutzhütte von Südtirol, und liegt auf der Südtiroler  Seite der Stubaier Alpen am Rande des Übertalferners.
Der Aufstieg von Südtirol aus erfolgt über das  Ridnauntals und in ca. 7 Stunden erreicht man die Hütte. Die Anstrengung lohnt sich, nachdem Sie 1.800 Höhenmeter bezwungen haben, erwartet sie oben am  Gipfel in der Schutzhütte eine prächtige Aussicht und schroffe Gipfel wie jene des Wilder Freigers (3418 m), Zuckerhütl (3507 m), Sonklarspitze (3456 m),  Botzer (3250 m) umfrieden das Becherhaus.
Abernicht nur die spektakuläre Aussicht dient als Belohnung, auch das urige Becherhaus selbst, hat Einiges zu bieten: Fließendes Wasser, köstliche warme Mahlzeiten und Unterkunft für 100 Personen.
Mit dabei ist auch die kleine Kapelle ‚Maria im Schnee‘, das höchstgelegene Marienheiligtum der Alpen – viele Bergsteiger finden sich hier ein, um kurz inne zu halten und Dank auszusprechen.
Der Hüttenwirt des Becherhauses selbst, ist ein Urgestein unter Südtirols Hüttenwirten und ist ein Mann der Tat, „denn wenn auf dieser Höhe etwas passiert, dass musst du alles selber in die Hand nehmen“, schmunzelt Erich Pichler. Das Becherhaus in Südtirol ist nicht nur Ziel vieler Bergsteiger, sondern dient auch als hervorragende Basis für weitere Touren zum Zuckerhütl, der Sonnklarspitze, dem Botzer und anderen spektakulären Bergen.

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